Viktor Reim wurde 1990 in Kasachstan geboren und wuchs in Berlin auf. Dort arbeitete er als Fotograf, gestaltete Ausstellungen und studierte anschließend in Zittau und Bochum Architektur. Parallel war er am Theater und in den Bereichen Licht, Ton und Video sowie als freier Grafiker tätig. Von 2016 bis 2019 war er als Bühnenbildassistent am Deutschen Theater Berlin beschäftigt. Dort entstanden erste eigene Bühnenbilder für Der Tempelherr von Ferdinand Schmalz, Der Hals der Giraffe nach dem Roman von Judith Schalansky und Tropfen auf heiße Steine von Rainer Werner Fassbinder in der Regie von Philipp Arnold, sowie weiteren Zusammenarbeiten u.A. mit Rosa von Praunheim und auftrag:lorey. Nach einem pandemiebedingenten Zwischenstopp in der Architektur widmete er sich als freischaffender Ausstatter und Videograf wieder vermehrt dem Theater und setzte seine Arbeit am Münchner Volkstheater, Bamberg und Essen fort. Mit Maß für Maß am Landestheater Linz entstand seine erste Arbeit in der Regie von Sebastian Schug.
Aktuell ist er als freischaffender Bühnen-/Kostümbildner, Videograf, Grafiker und Architekt tätig.