David Arnsperger, Ensemble / © Bettina Stöß
Musiktheater

Der Graf von Monte Christo

Musical in zwei Akten von Frank Wildhorn
PREMIERE
17. Januar 2026
Buch und Songtexte von Jack Murphy
Orchestrierung und Arrangements von Kim Scharnberg und Koen Schoots
Deutsch von Kevin Schroeder

AUFFÜHRUNGSDAUER
ca. 2 Stunden und 20 Minuten, eine Pause nach 1 Stunde und 10 Minuten
  • Feb
  • Do. 19.2.
    19.30
  • Sa. 28.2.
    19.30
  • Mär
  • Mi. 11.3.
    19.30
  • Mi. 25.3.
    19.30
  • Apr
  • Fr. 17.4.
    19.30
  • So. 26.4.
    16.00
  • Mai
  • Sa. 2.5.
    19.30
  • Do. 7.5.
    19.30
  • Do. 14.5.
    18.00
  • Sa. 23.5.
    19.30
  • Jun
  • Di. 2.6.
    19.30
  • Fr. 19.6.
    19.30

Der Graf von Monte Christo

Musical von Frank Wildhorn (17.1.)

 

Die Namen im Musical

Im Musical gibt es viele Personen.

Die Namen der Personen kommen aus Frankreich.

Man spricht die Namen so aus:

·        Edmond Dantès = Ed-moo Don-tess

·        Baron Danglars = Baron Dan-glaa

·        Fernand Mondego = Fer-noo Mo-dego

·        Gèrard von Villefort = Dsche-ra von Will-for

·        Mercédès = Mer-ße-dääs

 

Das ist die Geschichte

Edmond Dantés ist ein junger Seemann.

Er ist glücklich:

            Er wird bald Kapitän eines Schiffes.

            Und er will seine große Liebe Mercédès heiraten.

Aber Edmond hat 3 mächtige Feinde:

·        Fernand Mondego, der auch Mercédès liebt.

·        Baron Danglars, der auch Kapitän werden will.

·        Gèrard von Villefort, der seinen Vater schützen will.

Edmond hat einen Brief.

Im Brief steht: Villeforts Vater ist ein Verräter.

Edmond kommt ins Gefängnis

Der Tag der Hochzeit kommt.

Aber seine Feinde lassen Edmond verhaften.

Edmond wird ins Gefängnis geworfen.

Dort bleibt er viele Jahre in Einzel·haft.

Dann lernt er einen alten Gefangenen kennen.

Der alte Mann erzählt ihm von einem großen Schatz.

Der Schatz ist auf der Insel Monte Christo.

 

Edmond flieht aus dem Gefängnis

Der alte Mann stirbt.

Edmond trickst die Wärter aus:

            Sie werfen nicht den toten Mann ins Meer.

            Sondern Edmond.

So kann Edmond aus dem Gefängnis fliehen.

Doch er war fast 20 Jahre im Gefängnis.

Und er hat alles verloren.

Deshalb will er sich an seinen Feinden rächen.

 

Der Schatz macht Edmond reich

Edmond findet auf der Insel Monte Christo den Schatz.

Nun ist er reich.

Er nennt sich ab jetzt Graf von Monte Christo.

Er kehrt nach Hause zurück.

Die Menschen erkennen Edmond nicht.

 

 

Edmond rächt sich an seinen Feinden

Baron Danglars besitzt jetzt eine Bank

und hat viel Geld.

Edmond gibt Danglars einen falschen Tipp.

Danglars verliert sein ganzes Geld.

 

Gérard von Villefort ist jetzt der erste Staats·anwalt im Land.

Aber er hat dunkle Geheimnisse.

Edmond kennt die Geheimnisse.

Edmond will den Menschen von den Geheimnissen erzählen.

Das macht Villefort große Angst.

Er wird wahnsinnig.

 

Dann trifft Edmond auf Fernand.

Fernand ist jetzt General.

Und er ist mit Edmonds großer Liebe Mercédès verheiratet.

Mercédès erkennt Edmond.

Sie weiß:

            Edmond will sich rächen.

Mercédès hat auch einen Sohn.

Sie liebt ihn sehr.

Sie möchte nicht, dass ihr Sohn leidet.

Mercédès bittet Edmond um Gnade.

 

Das Musical

Das Musical Der Graf von Monte Christo

ist 2009 das erste Mal gezeigt worden.

Die Musik ist vom Amerikaner Frank Wildhorn.

Man spricht seinen Namen so aus:

            Fränk Waid-horn

Die Texte hat der Amerikaner Jack Murphy geschrieben.

Man spricht seinen Namen so aus:

            Dschäck Mör-fi.

 

 

Das Musical erzählt die Geschichte

vom Roman Der Graf von Monte Christo.

Der Franzose Alexandre Dumas hat den Roman geschrieben.

Man spricht seinen Namen so aus:

            A-leks-andr Dü-maa.

Der Roman ist schon fast 200 Jahre alt.

Trailer

Inszenierungsfotos

  • David Arnsperger, Gregor Dalal / © Bettina Stöß
  • Ramon Karolan, Sven Bakin, Gregor Dalal, Malou Düster, Hannah Miele, Erdmuthe Kriener / © Bettina Stöß
  • Enrique Bernardo, David Arnsperger / © Bettina Stöß
  • David Arnsperger, Ensemble / © Bettina Stöß
  • David Arnsperger, Vera Lorenz / © Bettina Stöß
  • Vera Lorenz / © Bettina Stöß
  • Ensemble / © Bettina Stöß
  • Lorenz, Karolan, Arnsperger / © Bettina Stöß
  • Dalal / © Bettina Stöß
  • Ensemble / © Bettina Stöß
  • Kriener, Lin, Arnsperger / © Bettina Stöß
  • Holzinger, Bakin, Jachvadze / © Bettina Stöß
  • Arnsperger, Bernardo, Lin / © Bettina Stöß

Pressezitate

  • Stefanie Evers - Münster: Der GRAF VON MONTE CHRISTO sucht Gerechtigkeit; in KulturAspekte (21.01.26)

    Das Musical mit der kraftvollen Musik Frank Wildhorns begeistert in der großen Orchesterfassung mit atmosphärischen Bildern und einem überzeugenden Ensemble in der starken Inszenierung von Michael Wallner.

    Michael Wallners düstere, oft ein wenig schwere Inszenierung ist überaus beachtlich. Wallner bringt den Stoff aus Alexandre Dumas´ berühmten Fortsetzungsroman nicht nur handwerklich präzise, sondern auch ideenreich und voller raffinierter Symbolik auf die Bühne. 

    Auch den einzelnen Figuren gibt Wallner durch seine Regieansätze Tiefe und Glaubhaftigkeit. Insbesondere die Wandlung des arglosen Dantès in die strategische Rachepläne schmiedende Titelfigur beweist viel Fingerspitzengefühl.

    Visuell hat der GRAF VON MONTE CHRISTO so einiges zu bieten: [ ...] um diese mal abzubilden, mal den enormen Symbolgehalt oder die Stimmung des Geschehens einzufangen, greift Stefan Rieckhoff zu treffenden Projektionen und ergänzt diese durch wenige wirkungsvolle Ausstattungsgegenstände und großformatige Aufsteller. 

    Die historischen Kostüme von Uta Meenen passen wunderbar ins Bild und versetzen das Publikum um zwei Jahrhunderte in die Vergangenheit. 

    Den enormen Einfluss, den Kostüm und Maske nehmen können, offenbart sich in Gregor Dalals Doppelrolle ausgesprochen deutlich. Als Gérard de Villefort zumindest äußerlich eine würdevoll-erhabene Erscheinung, verwandelt er sich im Château d´If in den wiederum äußerlich verlotterten Abbé Faria mit zotteligem Bart. Ebenso stark gelingt die optische Wandlung David Arnspergers vom gutgläubigen Seemann Dantès in den rachsüchtigen Grafen. 

    Für die Choreografie zeichnet Kati Heidebrecht verantwortlich. Schwungvolle Ensembletänze, wie beispielsweise seitens der Piratinnen, bereichern das Stück spürbar und lockern die Atmosphäre immer immer wieder ein wenig auf. Die Degen werden in dieser Inszenierung erst im spannenden Höhepunkt am Ende des Stückes wirklich geschwungen. Dann jedoch voller Inbrunst und über zwei ansteigende Stege mitreißend choreografiert. 

    Unter der musikalischen Leitung von Thorsten Schmid-Kapfenburg erklingt die symphonsich-opulente Musik von Frank Wildhorn mit sicherem Timing. Die, vom Sinfonieorchester Münster tadellos dargebotenen Melodien gehen ins Ohr. Schon die Ouvertüre ist ein wahrer Genuss und der GRAF VON MONTE CHRISTO hat [...] so einige musikalische Höhepunkte zu bieten. 

    Ensemble und Tänzer präsentieren sich spielfreudig und die Rollen sind durchweg stark besetzt. Erdmuthe Kriener steht als Piratenkapitänin Luisa Vampa und Dämonin auf der Bühne. Sie erfreut das Publikum mit großer Bühnenpräsenz in ihrem Spiel und voller Anmut und Dynamik im Tanz. Mit rollenbedingter Zurückhaltung, aber als treuer Freund des Titelhelden agiert Enrique Bernardo als Jacopo absolut stimmig. 

    Valentine de Villefort [...] ist mit Yixuan Zhu sehr treffend besetzt. Ihre klare Singstimme passt hervorragend zu der jungen, verliebten Frau und ihr Spiel ist ausdrucksstark. 

    Wenn Gregor Dalal als Villefort mit seiner augenscheinlich würdevollen Präsenz und dem vollen Bariton schon auf ganzer Linie gefällt, ist seine Darbietung als Abbé Farin schlichtweg überragend. 

    Sein Abbé verfolgt seine Pläne trotz der verzweifelten Lage zielstrebig und voller Tatendrang, jedoch ohne Groll. Mit dieser Darbietung vereinnahmt er nicht nur Edmond, sondern auch das Publikum für sich. Der dritte im Bunde ist Ramon Karolan, der Fernand Mondego zum Leben erweckt. Auch er passt wunderbar in seine Rolle. 

    Vera Lorenz erweckt eine wundervoll authentische Mercédès zum Leben. (Sie setzt) im weiteren Verlauf einige der größten gesanglichen Höhepunkte [...]. Sowohl schauspielerisch als auch gesanglich bleiben bei Lorenz Leistung keine Wünsche offen. 

    David Arnspergers Darbietung überzeugt mit seinem facettenreichen Spiel, dass die Entwicklung seiner Figur glaubhaft deutlich werden lässt. 

    Neben seiner enormen Präsenz gefällt Arnsperger in seinen wunderbar vielfältigen Songs mit treffend nuanciertem Gesang [...]. 

    Das Theater Münster bringt mit DER GRAF VON MONTE CHRISTO eine wunderbare Musicalproduktion in die Domstadt: düster, dramatisch, voller Emotion und wundervoller Musik. Die gelungene Inszenierung punktet mit einer großartigen Optik und starker Besetzung. 

     

  • Harald Suerland - Der Rächer mit dem guten Herzen, in: Westfälische Nachrichten (19.01.26)

    Im Theater Münster agiert der Held vor vollen Rängen: Die Premiere des gleichnamigen Musicals am vergangenen Samstag war ein großer Erfolg. 

    Michael Wallner gibt in bewährter Musical-Tradition der Story genau das, was die Story braucht; er setzt ganz auf das Zusammenspiel großformatiger Projektionen mit wenigen Elementen, efektvollen Lichtwechseln (Bühne: Stefan Rieckhoff) und der märchenhaft-historisierenden Kostüme Uta Meenens. 

    In Dialog und sprechendem Gesang überzeugt David Arnsperger ähnlich wie seine Partnerin Vera Lorenz [...]. 

    Aus der üppigen Besetzung ragt auch Gregor Dalal, Mietglied des münsterschen Opernensembles, heraus [...]. 

    Aus dem Orchestergraben und bei den von Anton Tremmel einstudierten Chören tönt tatsächlich große Oper. 

    Für so großartige Bilder [...] fanden sie hinreißende klangliche Entsprechungen. Das Sinfonieorchester Münster lässt die Partitur unter der kundigen Leitung Thorsten Schmid-Kapfenburgs mit schönen Bläsersoli schimmern, schwelgen und fetzen. Musicalfreunde werden sich die Piratenschiffspassage nach Monte Christo gewiss nicht entgehen lassen. 

  • Andrea Kutzendörfer - Rache-Epos setzt als Musical auf Gefühlsmomente, in: Die Glocke (20.01.26)

    Beeindruckende historische Bühnenbilder, vervollständigt durch kurze Videos, die den Fluss der Erzählung garantieren, hat Stefan Rieckhoff für das Rache-Epos kreiert. Die Kostüme von Uta Meenen tun ein Übriges, den Zuschauer ins 19. Jahrhundert zu führen. 

    Der Opernchor hat tolle Szenen, auch die Widersacher des Grafen – Mondego (Ramon Karolan), De Villefort (Gregor Dalal) und Danglars (Sven Bakin) – beeindrucken mit ihren Stimmen. 

     

  • Thomas Molke - Gerechtigkeit um jeden Preis, in: Online Musik Magazin (17.01.26)

    Das Stück setzt mit seiner historischen Verankerung und den zahlreichen Ortswechseln auf eine große Ausstattung Die Kostüme von Uta Meenen schöpfen dabei aus dem Vollen und lassen in eine längst vergangene Abenteuerwelt eintauchen. Stefan Rieckhoff setzt als Bühnenbildner für die zahlreichen und schnellen Ortswechsel auf einen gelungenen Mix zwischen Videoprojektionen (Martin Zwiehoff) und einzelnen Elementen, die aus dem Schnürboden herabgelassen werden oder sich von den Seiten schnell auf die Bühne schieben lassen. So entstehen glatte Übergänge und eindrucksvolle Bilder.

    In einer weiteren Projektion wird er ins Meer geworfen, wo er von den Piraten aufgegriffen wird. Auch hier wird eindrucksvoll ein Schiff auf die Rückwand projiziert, das sogar sanft in den Wogen des Meeres schwankt, so dass man auf der Bühne den Eindruck hat, dass man sich wirklich auf diesem Schiff befindet.

    Großartig choreographiert wird kurz zuvor der Fechtkamp zwischen Dantès und Mondego, der von David Arnsperger in der Titelpartie und Ramon Karolan als Mondego eindrucksvoll und auf den Punkt passend zur Musik umgesetzt wird.

    Überhaupt lässt die Besetzung des Abends keine Wünsche offen und zeigt, dass man es mit den kommerziellen Musical-Tempeln in jeder Hinsicht aufnehmen kann. David Arnsperger begeistert in der Titelpartie nicht nur mit einer kraftvollen Stimme, mit der er vor allem den Song "Hölle auf Erden" kurz vor der Pause zu einem musikalischen Highlight des Abends werden lässt, sondern vollzieht auch optisch eine glaubhafte Verwandlung vom Seemann Edmond mit wuscheliger Haarpracht hin zum mysteriösen Grafen von Monte Christo ohne Haare, so dass man ihn selbst aus der achten Reihe im Publikum im neuen Outfit nicht direkt als Edmond erkennen kann. Darstellerisch setzt er die Entwicklung vom gutgläubigen Seemann zum rächenden Grafen nachvollziehbar um.

    Vera Lorenz begeistert als Mercédès mit sauber angesetzten Höhen und intensivem Spiel. Ein musikalischer Höhepunkt neben dem großen Duett mit Arnsperger, "Niemals allein", ist ihr Song "All die Zeit", wenn sie in dem mysteriösen Grafen ihren ehemaligen Geliebten Edmond wiedererkannt hat.

    Neben den beiden Gästen verfügt auch das Theater Münster über ein Ensemble, das sich im Musical-Fach messen kann. Zu nennen sind hier Ramon Karolan, Sven Bakin und Gregor Dalal [...].

    Mit dunklem Bariton überzeugt Karolan als Mondego, der verzweifelt um die Liebe von Mercédès kämpft und alles versucht, sie für sich zu gewinnen.

    Gregor Dalal schlüpft direkt in eine Doppelrolle und beweist so eine große schauspielerische Bandbreite.

    Stimmlich überzeugt er mit warmen Tiefen. Weitere musikalische Höhepunkte stellen die Duette der drei im ersten und zweiten Akt dar. Hervorzuheben ist noch Erdmuthe Kriener, die eine in jeder Hinsicht zupackende Piratenkapitänin Luisa Vampa gibt und auch in den Tanz-Ensembles begeistert.

    Auch die übrigen kleineren Partien sind teilweise mit Mitgliedern des Opernstudios und des Chors gut besetzt. Thorsten Schmid-Kapfenburg arbeitet mit dem Sinfonieorchester Münster die sinfonischen Momente der Partitur sorgfältig heraus und findet auch einen packenden Zugang für die rockigeren Stellen. Der von Anton Tremmel einstudierte Opernchor beweist große Spielfreude und Bühnenpräsenz. So gibt es für alle Beteiligten am Ende großen und verdienten Applaus.

    Musical-Fans sollten sich diese gelungene Produktion des Grafen von Monte Christo in Münster nicht entgehen lassen.

     

  • Daniela Hennen - der Graf von Monte Christo, in: musicalzentrale.de (22.01.26)

    Die Inszenierung des Theater Münster punktet vor allem durch atmosphärische Dichte und überzeugende Darstellerleistungen. 

    Michael Wallners Regie setzt auf eine bildhafte Erzählweise [...]. Diese schaffen atmosphärische Räume, die emotionale Zustände und Spielorte visualisieren [...]. 

    Kati Heidebrechts Choreografien beleben das Stück und greifen die Stimmungswechsel und Dynamiken der Handlung. 

    Das Sinfonieorchester Münster interpretiert unter der musikalischen Leitung von Thorsten Schmid-Kapfenburg kraftvoll Wildhorns leidenschaftliche Partitur. 

    Die Darsteller:innen überzeugen mit starker darstellerischer und stimmlicher Präsenz, die sich im Verlauf des Abends zunehmend entfalten kann. 

    David Arnsperger zeichnet lebhaft die Entwicklung Edmond Dantès vom lebensfrohen jungen Mann, über den Fall durch Verrat und Gefangenschaft bis hin zum vom Hass motivierten Identitätswechsel. Sein Bariton vermag Mercédès warm zu umschmeicheln und wirkt gleichsam vernichtend durch Stimmvolumen und Kraft in der Interpretation der Songs, die vom Hass angetrieben sind wie "Der Mann ist tot". 

    Vera Lorenz gestaltet ihre Mercédès als emotional vielschichtige Figur zwischen verspielter Jugend, Trauer, Schuldgefühlen und ungebrochener Liebe. Ihre Darstellung überzeugt schauspielerisch wie gesanglich [...]. 

    Die Antagonisten-Trio Fernand Mondego (Ramon Karolan), Baron Danglars (Sven Bakin) und Gérard de Villefort (Gregor Dalal) besticht durch starke Bühnenpräsenz und vermittelt Bedrohlichkeit im düster-harmonischen Zusammenspiel und Gesang. 

    Erdmuthe Kriener verleiht dem Piratenoberhaupt Luisa Vampa eine von Kälte zeugende Dominanz. Jacopo erhält durch Enrique Bernardos Wendigkeit während der Kampfszenen und emotional überzeugendes Spiel vielschichtige Konturen. 

    Valentines Solo "Schöner Schein" ist durch die gefühlvolle Interpretation von Yixuan Zhu im zweiten Akt ein willkommener Ausgleich gegenüber der emotionalen Düsternis der hier erzählten Geschichte. 

    Es bleibt der Eindruck einer handwerklich soliden, atmosphärisch dichten Inszenierung, die vor allem darstellerisch und durch ihre Bildsprache überzeugt [...].